Der Dokumentarfilm: Let`s make money

http://letsmakemoney.de/start

Über diese Seite gelangen sie zur offiziellen Website des Dokumentarfilms von Erwin Wagenhofer.

Rezension von filmstart.de

Zitat:

„Die Welt ist ungerecht!“ ist eine längst bekannte Tatsache. Aber warum genau dem so ist, muss noch näher geklärt werden. Dieses Problem beleuchtet die österreichische Dokumentation „Let‘s Make Money“. Der Regisseur Erwin Wagenhofer (Feed The World) nimmt seine Zuschauer mit auf eine Reise durch die globalisierte Welt. Er deckt im Detail auf, wie die westliche Elite ihr Geld auf Kosten der Wehrlosen in den Entwicklungsländern vermehrt. Dabei liefert er eine messerscharfe Analyse des heutigen Finanzsystems, das bekanntermaßen gerade eine schwere Krise durchläuft. Durch die aktuellen Bankenpleiten erlangt der Film eine ungeahnte Brisanz.---

In einem Kulturmagazin in 3sat sah ich einen Beitrag zu diesem Thema. Dabei fiel ein für mich ganz entscheidender Satz:"Es ist nicht wichtig, dass Geld vermehrt wird, sondern wie wir dafür sorgen können, dass es dortin kommt, wo es gebraucht wird!"

Dieses ist für mich ein weiterer Anstoß, mitzuhelfen, dass Geld dorthin fließt, wo es sinnstiftend ist.

In Bildung von Human-Ressourcen. In Bildung zur Bildung.

Noch einmal mehr wird mir klar, dass es nicht nur meine Aufgabe als Mensch und Mutter sein kann, mich und meine eigenen Kinder "auf den Weg zu bringen", sondern darüber hinaus tätig zu sein --- darum bin ich gerne bei der KIT-Initiative.

Helfen wir mit, die Dinge besser zu machen.

Herzlichst

Helga König
KIT-Partner Helga König

 

 

 

 

 

dass Geld dorthin fließt, wo es sinnstiftend ist

Liebe Helga König,

es ist wichtig, dass Menschen dem Mainstream entgegen aufklären - dazu sind solche Filme sehr gut geeignet. Doch zeigen solche Filme auch nur die halbe Wahrheit. Denn wirklich ändern wird sich nur etwas, wenn jeder einzelne Mensch begreift, dass er die Gabe und die Verantwortung dazu hat.

Geld muss fließen, und Geld wird immer dort hin fließen, wo es die Menschen hin fließen lassen wollen. Also ist die Flussrichtung des Geldes von den Menschen, von deren Wertvorstellung, abhängig. Und Regierende, Monopolisten und andere Einflussreiche dienen uns nur als Sündenböcke für unser eigenes Fehlverhalten - sie sind das Spiegelbild unserer Gesellschaft.

Geld wird in dem Moment erschaffen, wenn eine Leistung es hervorzubringen vermag. Also leisten wir doch endlich etwas, das Geld erschafft. Lernen wir doch von denen, die es offensichtlich perfekt können, statt sie immer wieder an den Pranger zu stellen. Lernen wir und ändern dann das Vorzeichen von Selbstbezogenheit auf Selbstlosigkeit - von materiellem Wert auf ethischen Wert.

Dann werden wir diese Gesellschaft verändern können - nur so!!!

Sven Reinhardt

Die Macht es Einzelnen.

lieber Sven Reinhardt,

hat mich mein Sohn Simon gelehrt.

Vor einigen Jahren interessierte er sich für die Welt der Pokemons. Ich fragte ihn, warum er sich dafür so interessiere, denn viel Gutes hatte ich aus Eltern-und Erzieherkreisen darüber nicht gehört.

So erzählte er mir mehr davon - und wir gingen gemeinsam ins Kino.

Pokemon III - Die Geschichte handelte von einer Welt, der es schlecht ging, sie wurde bedroht. Die Rettung konnte nur erfolgen, indem einige sich zusammen taten, um die Welt zu retten. Es waren mächtige Pokemons, die jeder auf seine Weise eine bestimmte weiterführende  Entwicklung durchlaufen hatten. Aber nur, wenn wenn sich vier von ihnen zusammen taten, aus Norden, Süden, Osten und Westen, war es ihnen bestimmt, die Welt zu retten.

Eines dieser Wesen hieß Logia, Logia war der Herrscher der Lüfte. (soviel weiss ich noch :-) -  Simon erklärte mir: um stark zu werden, muss man sich erst mal selbst entwickeln, danach sucht man sich welche, die auch stark sind auf einem anderen Gebiet. Dazu fängt man aber erst mal klein an bei sich selbst -  die Macht der Entwicklung  hätte jeder Pokemon - darum die Macht des Einzelnen....

Beginnen wir bei uns selbst und schließen uns dann mit denen zusammen, die mit uns gehen.

Ihnen, lieber Sven Reinhardt, danke ich für ihre guten Anregungen - insbesondere für den Satz:
"Geld muss fließen, und Geld wird immer dort hin fließen, wo es die Menschen hin fließen lassen wollen. Also ist die Flussrichtung des Geldes von den Menschen, von deren Wertorstellung, abhängig. 

herzlichst

Helga König