KIT Portrait Frederike Herrlich

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KIT Portrait Frederike Herrlich
erstellt von Dr. Birgit Ebbert

 

KIT-Partner Frederike Herrlich – Im Reich der Fantasie und der Farben daheim

Schon ihre Großmutter hat Fredrike Herrlich in das Reich der Fantasie geführt, wenn sie sie mitnahm auf ihre kleinen Ausflüge und ihr vorschwärmte, wie sie gemeinsam eine Weltreise machen würden, wenn sie nur endlich eine Weltreise gewinnen würden.

Ihre Mutter wandte den Blick eher auf die negativen Erlebnisse und weckte bei der kleinen Frederike den Wunsch, ihr zu zeigen, dass die Welt schön sein kann und das Leben ein Spiel.

Ob damals in ihr der erste Funke für das „Spiel des Lächelns“ entstand, das sie in den 90er Jahren zusammen mit dem Engländer Roy Howsam erfand? Möglicherweise.

„Schon als Kind interessierte mich, was in der Welt geändert werden müsste, damit es allen Kindern gut gehen und unter den Großen mehr Frieden herrschen könnte“, erklärt Frederike Herrlich, die ihr Pharmaziestudium mit dem Vorexamen beendete, um sich den Menschen zu widmen und der Chemie unter ihnen. Der Apotheke hat sie damit allerdings nicht ganz den Rücken gekehrt, heute berät sie dort als Farbpädagogin, wie Farben helfen können innere Zufriedenheit zu erlangen und auch in Krisenzeiten gesund zu bleiben.

Neben den Farben spielt die Natur für Frederike Herrlich eine große Rolle. Sie begleitet sie seit ihrer Kindheit, als sie mit ihrem Großvater in den Wald ging, wo er die Vogelstimmen nachmachte und ihr die Natur erklärte.

Auch heute liebt sie es, in der Natur zu sein und alles zu beobachten, was es dort zu sehen und zu hören gibt. Oftmals hört sie nicht nur den Vögeln und Bäumen zu, sondern auch den Kindern und Freunden um sie herum, die sie stets aufs Neue inspirieren und ihr Kraft geben – für ihre Beratungen und Vorträge, ihre Gedichte und ihr Leben als Geschäftsfrau.

Mit ihrem „Spiel des Lächelns“ und ihren Vorträgen über die Idee hinter dem Spiel leistet Frederike Herrlich einen Beitrag dafür, dass ihre Vision in Erfüllung geht: Eine Welt, in der sich jeder Mensch wohl fühlt und mit dem, was er gut kann und gerne tut, etwas zum Gelingen der Gemeinschaft beitragen kann. „Wenn wir mit Gott und der Natur verbunden sind, kann dies gelingen, und wenn wir nicht nur an uns selber denken“, davon ist die Spielautorin und Unternehmerin fest überzeugt.

Jungen Menschen empfiehlt Frederike Herrlich, sich selbst zu vertrauen, auch wenn damit Erfahrungen verbunden sind, die nicht so angenehm sind. Wichtig ist, immer an das Gute zu glauben, selbst, wenn es schief geht.

Von der KIT-Initiative hat sie über die Gründerin des Netzwerks „Frauen in Verantwortung“ erfahren, in dem sie sich seit kurzem engagiert.

(Birgit Ebbert)